Hochwasser zerstört Fischergalgen. Die Gefahr war bekannt.

Die Basler Behörden wissen seit langem um die Gefahr des instabilen Rheinufers zwischen der Schwarzwaldbrücke und dem Kraftwerk Birsfelden. Bereits vor einigen Jahren kam es zwischen den Fischergalgen zu einem grösseren Abbruch des Ufers, doch getan wurde nichts. Die FDP will wissen, warum.


Am 16. Juli stürzten infolge des Hochwassers grosse Teile der Uferbefestigung des Rheins auf Höhe Grenzacherstrasse ab und riss mehrere Fischergalgen mit.

Dass das Ufer zwischen Schwarzwaldbrücke und Kraftwerk Birsfelden schon seit lagem instabil ist, war den zuständigen Ämtern bekannt. Bereits vor einigen Jahren kam es zwischen den Fischergalgen zu einem Abbruch des Ufers, woraufhin der Weg zu einem der Galgen gesperrt wurde. Weitergehende Massnahmen wurden nicht ergriffen.

Seit mehreren Jahren sind wasserbauliche Massnahmen in Planung, die zum Teil letztes Jahr ausgeführt wurden. Die Sanierung des vom Absturz betroffenen Teils des Ufers war für diesen Frühling vorgesehen, wurde aber nicht durchgeführt. Die FDP will wissen, warum dies nicht geschah und wer die Verantwortung für die eingestürzten Fischerhütten übernimmt. Grossrat Erich Bucher hat eine Interpellation eingereicht.