Führungswechsel bei der FDP Basel-Stadt: Johannes Barth und Erich Bucher treten zurück

Am gestrigen Parteitag der FDP Basel-Stadt standen die kommenden Veränderungen an der Spitze im Fokus. Parteipräsident Johannes Barth und Fraktionspräsident Erich Bucher treten zurück, womit ein geordneter Führungswechsel eingeläutet wird.

Johannes Barth hat die FDP Basel-Stadt in den vergangenen fünf Jahren mit grosser Leidenschaft, strategischer Klarheit und hohem persönlichem Einsatz geführt. In einer politisch anspruchsvollen Zeit hat er die Partei inhaltlich geschärft, den innerparteilichen Zusammenhalt gestärkt und die FDP Basel-Stadt als verlässliche liberale Kraft im Kanton positioniert.


«Nach fünf intensiven und bereichernden Jahren als Präsident der FDP Basel-Stadt ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, das Präsidium in neue Hände zu übergeben. Ich bin dankbar für das Vertrauen, die Unterstützung und die vielen engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Gemeinsam haben wir viel erreicht – und ich bin überzeugt, dass die FDP Basel-Stadt auch künftig mit frischen Impulsen erfolgreich vorangehen wird.», so Barth. 

 

Die FDP Basel-Stadt dankt Johannes Barth herzlich für seine ausserordentliche Arbeit, seine Verlässlichkeit und seinen unermüdlichen Einsatz für die liberalen Werte. Sein Engagement, sein offenes Ohr für Mitglieder sowie seine verbindende Art haben die Partei nachhaltig geprägt. Sein Rücktritt erfolgt formell per Generalversammlung vom 28. April 2026.

 

Ebenfalls angekündigt wurde der Rücktritt von Erich Bucher, Fraktionspräsident der FDP im Grossen Rat. Erich Bucher tritt per 10. März aus dem Grossen Rat zurück. Mit grossem Sachverstand und klarem politischen Kompass hat er die FDP-Fraktion geführt und wesentlich zur liberalen Handschrift im Parlament beigetragen. Seine Nachfolge im Grossen Rat übernimmt Christophe Haller. Die FDP Basel-Stadt dankt Erich Bucher herzlich für seine engagierte Arbeit, seinen wertvollen Beitrag zur parlamentarischen Arbeit und seine grosse Unterstützung der Partei auf allen Ebenen.

 

Neben den personellen Entscheiden fasste die FDP Basel-Stadt die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen vom 8. März 2026:

 

  • Vizepräsident Mathis Heuss stellte die Volksinitiative «Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten» vor. Die FDP Basel-Stadt lehnt die Initiative mit 40 Nein-Stimmen, 0 Ja-Stimmen und 3 Enthaltungen ab. Den Gegenvorschlag unterstützt die Partei mit 39 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen.
     
  • Die Volksinitiative «200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)» wurde von Jonas Lüthy, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, präsentiert. Die Gegenposition erläuterte Vorstandsmitglied Renato Perlini. Bei knapper Mehrheit gegen die Initiative beschloss die Versammlung einstimmig die Stimmfreigabe.
     
  • Vorstandsmitglied Kerem Uslu stellte die Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» vor. Die Mitglieder fassten mit einer Enthaltung die Nein-Parole.
     
  • Vizepräsidentin Tamara Hunziker präsentierte das Bundesgesetz vom 20. Juni 2025 über die Individualbesteuerung. Die Versammlung stimmte mit 39 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und fünf Enthaltungen für die Ja-Parole.
     
  • Grossrat Luca Urgese präsentierte die Initiative «Keine Steuerschulden dank Direktabzug». Die Mitglieder verabschiedeten einstimmig und ohne Enthaltungen die Nein-Parole.
     

Aktuelle Mitteilungen aus dem Grossen Rat sowie ein geselliges Apéro rundeten den Parteitag ab. Mit dem anstehenden Präsidiumswechsel sichert die FDP Basel-Stadt die strategische Ausrichtung für die Zukunft und setzt weiterhin auf eine liberale, verantwortungsvolle und lösungsorientierte Politik für den Kanton Basel-Stadt.